Bereit loszulegen? Prima! Hier findest du noch ein paar hilfreiche Tipps zur Bewerbung und spannende Einblicke hinter die Kulissen.
Praktikumsberichte
Tipps für die perfekte Praktikumsbewerbung

Die 5 wichtigsten Bewerbungstipps

1. Der frühe Vogel
Versende deine Bewerbung frühzeitig – viele Agenturen bekommen auf einen Praktikumsplatz dutzende Anfragen. Je früher du dein Portfolio versendest, desto höher ist die Chance, dass dein „Traum-Praktikumsplatz“ noch frei ist.

2. Der erste Eindruck zählt
Dein Portfolio sollte die aussagekräftigsten Arbeiten enthalten und übersichtlich aufgebaut sein – oft wird es innerhalb von wenigen Minuten durchgesehen. In dieser Zeitspanne entscheidet sich „Einladen“ oder „Absagen“. Daher ist die visuelle und inhaltliche Aufbereitung der einzelnen Projekte wichtig. Spielereien wie z. B. programmierbare PDFs bringen oft keinen entscheidenden Mehrwert. Wichtig: Integriere in dein Portfolio in jedem Fall deine vollständigen Kontaktdaten.

Tipp: Deine PDF-Datei sollte nicht größer als 10 MB sein – unter „Dateigröße verringern“ kannst du bei ähnlicher Qualität die PDF-Größe reduzieren.

Dein Portfolio ist fertig – und nun? Bereits in deiner Mail kannst du kurz erklären, wer du bist, was du machst und wieso du dich gerade bei dieser Agentur bewerben willst. Ein Standardanschreiben für alle Bewerbungen solltest du nach Möglichkeiten vermeiden. Informiere dich über deine Wunschagentur und schreibe, was dich konkret an einem Praktikum dort reizt. Sind es die Projekte, der Designstil, das Image oder der sympathische Gesamteindruck?

3. Sei du selbst
Die erste Hürde ist genommen – du wirst zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Bereite dich darauf vor und überlege, was dich an der Agentur und den Projekten interessiert. Frage zum Beispiel nach den Agenturabläufen und der Teamaufstellung. Überlege dir auch, was du in deinem Praktikum alles lernen und erfahren willst. Wenn es zeitlich passt, kannst du gerne dein Portfolio nochmals präsentieren. Im Idealfall hast du immer einige Arbeiten (Print oder digital auf einem Tablet) dabei. Kläre zudem am besten im ersten Gespräch alle vertraglichen Details (Gehalt, Arbeitszeiten, Urlaub etc.).

Tipp: Sei einfach du selbst! Erfahrene Personaler merken schnell, wenn sich jemand verstellt – Authentizität zahlt sich daher immer aus!

4. Hand aufs Herz
Wie war dein erster Eindruck nach dem Bewerbungsgespräch? Was sagt dein Bauchgefühl? Wie war die Atmosphäre in der Agentur? Sei ehrlich zu dir – du verbringst in der Agentur immerhin einen wichtigen Zeitraum in deiner beruflichen Entwicklung.

Wenn der Funke übergesprungen ist, vergeht meist nicht viel Zeit zwischen Gespräch und Zusage. Solltest du nach 7 Tagen noch nichts gehört haben, frage am besten einmal proaktiv nach. Eigeninitiative wird wahrgenommen und zahlt sich oft positiv aus.

5. Jetzt wirds ernst
Hat alles geklappt und du hast deinen Praktikumsplatz bekommen? Dann herzlichen Glückwunsch! Manche Agenturen sagen Bewerbern oft spontan oder zeitnah zu. Wenn die Agentur für dich auch die erste Wahl ist, entscheide dich kurzfristig – eine zweite Chance gibt es nicht.

Falls du eine Absage bekommst, frage aktiv nach den Gründen für die Absage – so kannst du ggf. etwas in deiner Bewerbung oder deiner Präsentation optimieren. Und lass dich nicht entmutigen, sondern bleibe weiter dran! Der Grund für eine Absage ist oft nicht die Qualität des Portfolios, sondern die Anzahl qualifizierter Bewerber. Mit einem guten ersten Eindruck hast du aber ggf. den Grundstein für einen positiven Kontakt nach deinem Studium gelegt.